Meeting mit slowakischen Partnern

Von links nach rechts: Marek Ziegler (Bratislava, SK), Tomas Trosko (Projektleiter, SK), Wolfgang Gaida (Obmann „Gelsenverein“, AT), Barbara Seebacher (Biologin, AT) und Karina Hauer (Biologin, AT) – Danke an Marianna Martin für´s Fotografieren

Am 07.06.2022 fand ein Meeting mit unseren slowakischen Partnern zu folgenden Themenbereichen innerhalb des Interreg-Projektes statt:
Vogel-/Fledermaustürme: Bauweise, Standorte, Nester, …
Rückenspritzen und Helikoptereinsätze, Website und vieles mehr

An dieser Stelle DANKESCHÖN für die gute Zusammenarbeit!


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Gemeinsam Hausgelsen verhindern 2022

Die diesjährige Gelsensaison beginnt und wie jedes Jahr können wir alle mit kleinen Maßnahmen zu einer Verbesserung der Gelsenbelastung beitragen und den Hausgelsen mit einfachen Mitteln vorbeugen! Zur Erinnerung haben wir die leicht durchführbaren Maßnahmen noch einmal handlich aufbereitet:

Hausgelseninfo 2022

Im Downloadbereich unter „Bevölkerungsinfo“ finden Sie diese Bürger*innen Information ebenfalls. Wir bedanken uns für Ihre Mithilfe, das entstehen von Hausgelsen im Vornherein zu verhindern!

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Teamfoto April 2022

4 Frauen - das neue Team 2022 - stehen nebeneinander.
Von links nach rechts: Barbara Seebacher, Marianna Martin, Karina Hauer, Karoline Uteseny, Maria Eichinger

Mit unseren 2 neuen Kolleginnen Marianna Martin (Administration Interreg-Projekt) und Karoline Uteseny (Gelsenbestimmung) ist unser Einsatzteam nun endlich komplett. Wir freuen uns auf gute Zusammenarbeit und starten hoch motiviert in die neue „Gelsensaison“!

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Drohnenkalibrierung März 2022

Kalibrierung der Drohne: Aufstellung der genormten, vermessenen Kübel, Ausbringung von BTI durch die Drohne (Firma Agrarfly) und anschließende Auszählung der BTI-Körner pro Eimer. Damit wird eine adäquate, konstante Dosierung sichergestellt.

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Gelsenwehren-Schulungen 2022

Jedes Jahr werden in jeder Gemeinde Schulungen für die Gelsenwehr abgehalten, üblicherweise zu Beginn bzw. kurz vor Saisonstart.

Während dieser Schulungen werden folgende Themen besprochen:
– Allgemeine Biologie der Stechmücken
– Biologische Stechmücken-Regulierung mit BTI
– Dosierung und BTI-Formulierungen
– Ausbringungsmethodik und Handhabung sowie Wartung der Rückenspritzen
– Beprobung (Monitoring) der Gewässer und Wochenprotokolle
– Arbeitsschutz und Sicherheitssvorkehrungen
– Fragen der Teilnehmer*innen

Gelsenwehr Dürnkrut
Gelsenwehr Angern
Gelsenwehr Marchegg
Gelsenwehr Drösing
Gelsenwehr Drösing und unsere Biologin Barbara Seebacher
Gelsenwehr Ringelsdorf
Gelsenwehr Ringelsdorf
Gelsenwehr Ringelsdorf
Gelsenwehr Rabensburg
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Interreg-Projekt „Biologische Gelsenregulierung im slowakisch-österreichischen Grenzgebiet“ – wir sind Partner!

Wir freuen uns, dass unsere Bemühungen zur grenzüberschreitenden Zusammenarbeit Früchte getragen haben. Nach intensiven Vorbereitungen startete 2021 das Interreg-Projekt, bei dem der Gelsenverein die Erfahrungen, die in mehr als 10 Jahren Biologischer Gelsenregulierung gesammelt wurden, mit den slowakischen Kollegen auf der anderen Seite der March teilt.

Ziel des Projekts ist eine langfristige grenzüberschreitende Zusammenarbeit, bei der die derzeit in der Slowakei noch angewandten chemischen Mittel zur Bekämpfung der Gelsen ersetzt werden.

Im zweijährigen Projektverlauf werden wir Erfahrungen austauschen und eng zusammenarbeiten, um die Lebensqualität der Bevölkerung weiterhin zu sichern und auszubauen, und die nachhaltige Entwicklung in der Region zu fördern.

Die Leitung des Projekts liegt bei der Stadt Bratislava, weitere Partner im Projekt sind die Comenius-Universität und Selbstverwaltungskreise Bratislava und Trnava.

Die Umsetzung des Projekts wird aus EFRE Mitteln gefördert und im Rahmen des Kooperationsprogramm INTERREG V-A SK-AT umgesetzt.

Nähere Informationen zum Projekt finden Sie auf http://www.mosquito-bioregulation.eu

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Bericht aus der Generalversammlung 2019

Der neue Vorstand unseres Gelsenvereins.

Bei der Generalversammlung unseres Vereins zur biologischen Gelsenregulierung in den March Thaya Auen, die Ende Februar in Jedenspeigen stattgefunden hat, wurde Bürgermeister Wolfgang Gaida (Hohenau an der March) zum neuen Vorsitzenden gewählt.

Ihm zur Seite im Vorstand stehen die Bürgermeister Alfred Kridlo (Jedenspeigen) als Vorsitzender-Stv., Peter Schaludek (Ringelsdorf-Niederabsdorf) und Gernot Haupt (Marchegg) als Schriftführer bzw. Schriftführer-Stv., Herbert Bauch (Dürnkrut) und Josef Kohl (Drösing) als Kassier bzw. Kassier-Stv. sowie Mag. Wolfram Erasim (Rabensburg), Robert Meissl (Angern an der March) und Josef Reiter (Engelhartstetten) als Beiräte. Vizebürgermeister Manfred Pfarr aus Ringelsdorf-Niederabsdorf und GGR Ernst Hahn aus Stillfried wurden zu Rechnungsprüfern gewählt.

Diplombiologe Hans Jerrentrup berichtete aus fachlicher Sicht über das Gelsen-Jahr 2018. Der Bericht steht zum Download zur Verfügung.

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Bericht zum Sommer 2018

Unser Diplombiologe Hans Jerrentrup berichtet im Folgenden über die Ergebnisse der Fallenfänge vom Juni und Juli 2018. Auffallend ist bei den Juliergebnissen das gleichgewichtige Auftreten der Hausgelsen mit den Augelsen – hier könnte man an der einen oder anderen Stelle sicher noch die Ergebnisse verbessern, indem man sich der Vermeidung von Hausgelsenbrutstätten intensiver annimmt. Insgesamt können wir dieses Jahr als – großteils wetterbedingt – sehr gelsenarm zusammenfassen.

Einige Notizen zu den Fallenauswertungen je Gemeinde für Juni & Juli 2018:

Rabensburg:
Da die Thaya innerhalb der Gelsensaison keinerlei Hochwasser hatte, gab es auch keine gefluteten Brutstätten, lediglich einige wenige (wohl selbstproduzierte) Hausgelsen, auch aus den Randbereichen der östlichen Abzugsgräben und Teiche.

Hohenau an der March:
Da auch die March in der Gelsensaison keinerlei Hochwasser hatte, gab es auch keine gefluteten Brutstätten in der Au. In den bekannten Abzugsgräben (Innendamm) insbesondere am Aubad, aber auch am Schmutzwasserkanal kam es besonders im Juli zu deutlich erhöhten Werten von Hausgelsenartigen. Auch im Fürstenwald entwickeln sich in den Restgewässer typische Gelsen aller drei Artgruppen (einschließlich Fiebergelsen schon im Juni). Insgesamt war die Situation aber außergewöhnlich gelsenarm.

Ringelsdorf-Niederabsdorf:
Die Au dieser Gemeinde wurde heuer komplett von Überflutungen verschont, daher auch die Gelsenfänge ohne Augelsen in den Ortschaften. Allerdings ist besonders im Juni bei den Hausgelsenartigen der hohe Anteil an Culiseta „die Große Ringelgelse“ (siehe Foto) festzustellen (die generell in den letzten Jahren überall verhältnismäßig zugenommen hat, die sehr groß ist und sehr unangenehm sticht) – eine Art die sich sowohl in Kleinstgewässern (Wasserfässern, Blümentöpfen, etc.) aber auch besonders in verkrauteten Gräben vorkommt. Hierzu der Ratschlag die die Ortschaft umfließenden Gräben häufiger von Verschilfung befreien um den Abzug in den Gewässern zu verbessern.

Drösing:
Selbst in Drösing – der Gemeinde mit den am ehesten überfluteten Marchaltarmen gab es dieses Jahr keine Überflutungen, daher auch hier die Gelsenfänge fast ohne Augelsen innerhalb der beiden Ortschaften, allerdings auch hier einige Hausgelsen. Auch hier wäre es wichtig den östlichen Graben häufiger von Verschilfung zu befreien um so den Abzug in dem Gewässer zu verbessern und regelmäßig zu kontrollieren/regulieren.

Jedenspeigen:
Jedenspeigen ist ähnlich wie die beiden vorherigen Gemeinden mit großen Überflutungsauen bedacht, die heuer nicht geflutet wurden. Wie schon in den vergangenen Jahren ist Sierndorf stärker mit (Haus-)gelsen belastet als Jedenspeigen, wohl wegen der geringeren Entfernung zur Au und der „unkontrollierten“ Gärten mit kleinen Brutstätten für Hausgelsen. Interessant wird es sein in Zukunft die wasserbaulichen Maßnahmen der Viadonau am Hufeisen in Bezug zu den Gelsen zu beobachten – dieses Jahr gab keine Möglichkeit hierzu.

Dürnkrut:
Die Gemeinde hat vergleichsweise kleine Brutstätten in der Au, die dieses Jahr nicht geflutet wurden; daher auch in den Ortskernen, dank der intensiven Bemühungen der Gelsenjäger nur sehr wenige Au- & Hausgelsen anwesend; wobei Waidendorf mit seiner Vielzahl von Kleingewässern und Gräben immer etwas „produktiver“ ist und schwieriger zu kontrollieren.

Angern an der March:
Die meisten der Au-Brutstätten dieser Gemeinde liegen erhöht und wurden nicht geflutet, lediglich in Stillfried gibt es die (naturgeschützten) Marchaltarme in deren Randzone immer einige Gelsen aller Gattungen entstehen können, was man in den CO2 Fallen merkt. Insgesamt hat sich der Wiederanschluss des alten Marcharmes gegenüber von Zahorska Ves sehr positiv auf Angern ausgewirkt, da dieses vorher stehende Überflutungsgewässer nun ständig durchströmt wird und keinerlei Brutstätten mehr bietet.

Marchegg und Engelhartstetten:
Unsere beiden südlichsten Gemeinden werden vorwiegend vom Rückstau in der March durch Donauhochwässer beeinflusst; je nach Höhe der Donau und der Abflussmenge der March werden bis zu 20 km flussaufwärts (von der Marchmündung) Aubereiche geflutet. Dieses Jahr gab es nur 2 Gelsen-relevante kleinere Hochwässer im Juni und Juli, die beide zu räumlich begrenzter (hauptsächlich südlich der Eisenbahnbrücke), aber sehr starker Gelsenlarvenentwicklung führten. Im Juni wurde ein Einsatz mit dem Hubschrauber geflogen, im Juli wurde ein Einsatz mit den Gelsenwehren der Gemeinden mit freundlicher Unterstützung von Garten-Mitarbeitern von Schlosshof durchgeführt. Beide Aktionen haben sich als sehr erfolgreich gezeigt und die Überflutungsgelsen weitgehend aus den Ortschaften herausgehalten. Wie die Fallenfänge belegen bleiben kleinere Populationen von Gelsen weitgehend in der Au, vorwiegend die „selbstgezüchteten“ Hausgelsen (siehe Markthof und Schlosshof) sind nachweisbar. In der Naniau springen wohl durch Grundwasseranstieg und Regen einige Brutstätten an, die natürlich durch die große Ortsnähe dann im Ort nachweisbar sind. Auffallend sind die erhöhten Bestände am Parkplatz von Schlosshof, hier tragen die zahllosen kleinen Wasserstellen, Gulis, Brunnen und andere Gewässer offensichtlich deutlich zur Gelsenentwicklung bei; hier sollte nächstes Jahr schon zeitig wieder verstärkt mit Kontrolle und Regulierung angefangen werden.

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Jahresbericht 2017

Der Jahresbericht der „Gelsensaison 2017“, verfasst von Dipl. Biologe Hans Jerrentrup, mit Beiträgen von Vereinsobmann Bürgermeister Robert Freitag und Ruth Trinkler ist online. Die Ergebnisse der Kontrollen der CO2-Fallen sind angehängt.

TAETIGKEITSBERICHT_2017

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Warum haben wir derzeit etliche Gelsen?

Um diese Frage zu beantworten, ist es notwendig, sich die Biologie der Gelsen etwas genauer anzuschauen:

Es gibt ganz verschiedene Arten von Gelsen mit sehr unterschiedlichen Lebensweisen:
•Hausgelsen, die sich in kleinen Wasserbehältern vermehren,
•Fiebergelsen, die in permanenten Gewässern mit viel Pflanzenbewuchs aufwachsen und
•Augelsen = Überschwemmungsgelsen. Diese legen ihre Eier (ca. 300-400 pro Weibchen) auf feuchtem Boden in der Au ab. Werden diese Gelege durch ein Hochwasser überflutet entwickeln sich die Gelsenlarven und 7-18 Tage später schlüpfen die fliegenden, blutsaugenden Gelsen.

Was ist passiert? Am 30.04.2017 gab es auf der March ein Hochwasser mit 4,51 m Pegelstand Hohenau. Das war zwar nicht bedrohlich für Land und Menschen, aber es überflutete weite Teile der Au entlang der March (nicht an der Thaya). Nach Abfließen blieben in der gesamten Au große Wasserflächen stehen – in diesen Tümpeln entwickelten sich in Folge ungeheure Mengen an Gelsenlarven, es können hunderttausend auf einem Quadratmeter und Milliarden Gelsenlarven am Hektar sein.

Der „Verein biologische Gelsenregulierung entlang Thaya und March“ hat es sich zur Aufgabe gemacht, derartige Gelsenplagen zu verhindern bzw. einzudämmen. Sofort nach dem Hochwasser wurden die Brutstätten der Gelsen erfasst und umfassende Maßnahmen zur Bekämpfung der Larven im Wasser mit dem biologischen Mittel BTI eingeleitet. Dabei kamen sowohl unsere „Gelsenwehren“, also Fußtruppen mit Rücken-spritzen, als auch der Hubschrauber mehrfach großflächig zum Einsatz.

Warum gibt es also trotzdem etliche Gelsen in unseren Ortschaften?

…und es handelt sich zu 99 % um Überflutungsgelsen, wie unsere Untersuchungen ergeben haben. Nun die Antwort setzt sich aus vier Teilen zusammen:
1.Bisher werden nur auf der österreichischen Seite der March-Thaya-Auen Regulierungsmaßnahmen durchgeführt – unsere Nachbarn in der Slowakei und Tschechien machen nichts und Gelsen kennen keine Grenzen und schwärmen auch in die von uns regulierten Gebiete aus, deutliches Beispiel ist das Gebiet bei den Bogenschützen von Hohenau. Trotz intensiver Regulierung auf österreichischer Seite gibt es dort besonders viele Gelsen, weil das südliche Soutok-Gebiet (tschechisches Gebiet zwischen March und Thaya) geflutet war und die Gelsen aktiv von dort einfliegen.
2. Wie bei jeder anderen Arbeit im Freiland (etwa in der Landwirtschaft) hat keine Maßnahme 100 prozentigen Erfolg; selbst wenn wir von einer Reduzierung der Gelsenlarven in ihren Brutstätten durch unsere Regulierungsmaßnahmen von mindestens 90 % ausgehen, bleiben leider immer noch viele Millionen Gelsen übrig, die dann ausschwärmen und uns belästigen,
3.Für einige Gemeinden (Rabensburg, Angern, Marchegg) besonders wichtig ist auch die Tatsache, dass in den in der Au gelegenen Naturschutzgebieten jegliche Gelsenregulierung von den niederösterreichischen Behörden von Anfang an untersagt wurde – auch hier entwickelten sich nach dem Hochwasser enorme Mengen an Gelsen,
4.und der vierte, wohl wichtigste Grund ist, dass genau an den Tagen des Schlüpfens der Gelsen nach dem Hochwasser um den 15. – 18. Mai herum für mehrere Tage sehr starker Südostwind herrschte. Dieser hat massiv dazu beigetragen, Gelsen aus der Au in die Ortschaften zu transportieren, auch – oder besonders aus den unregulierten Bereichen der Nachbarländer. Dies soll nicht als eine billige Ausrede verstanden werden, sondern es gibt sehr starke wissenschaftlich belegbare Anzeichen hierfür: In mehreren Gemeinden unseres Vereins gibt es seit dem vergangen Wochenenden in den höher gelegenen Kellerbergen mehr Gelsen als in den Ortszentren selbst. Werden Gelsen vom Wind vertragen, bleiben sie in höherem Gelände, speziell mit hohen Bäumen, hängen und stechen in der Umgebung.

Alle vier Gründe tragen dazu bei, dass es momentan besonders in der Dämmerung eine spürbare Belästigung durch Gelsen gibt – es bleibt aber zu bedenken, dass ohne die Regulierungsmaßnahmen das Gelsenaufkommen um ein Vielfaches schlimmer wäre – vielleicht so wie in vergangenen Jahren etwa 2006 und ein Aufenthalt in Freien wohl auch tagsüber unerträglich wäre.

Der Verein mit all seinen Mitarbeitern und freiwilligen Helfern wird sich weiter dafür einsetzen, die Regulierungsmaßnahmen noch erfolgreicher zu machen und endlich auch die Nachbarn davon zu überzeugen, gemeinsam und aktiv gegen die Gelsenplagen vorzugehen.

Erfreulich ist, dass Gelsen nicht sehr lange leben und wenn es keine weiteren Hochwässer in nächster Zukunft gibt, die meisten der Plagegeister schon in 10 – 14 Tagen wieder verschwunden sein werden.

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