Gelsen-Monitoring des gesamten March-Thaya Gebietes auch im Herbst

CO2 Falle in Marchegg

CO2 Falle in Marchegg

Im Rahmen der Umwelt-Kontrollmaßnahmen wurden auch Ende September wieder im gesamten Gebiet der March Thaya Auen und den beteiligten Gemeinden Gelsenfallen ausgehängt um die Dichte und Arten der fliegenden Gelsen festzustellen. Das Ergebnis war weitgehend beruhigend – nur sehr wenige Gelsen fliegen noch in der Au und noch weniger in den Siedlungsgebieten der Gemeinden.

Der trockene Sommer und die konsequente Arbeit bei der Regulierung durch die Gelsenwehren haben dieses Jahr zu sehr guten Ergebnissen geführt. Auch ist die natürliche Lebensdauer der fliegenden Gelsen vorüber. Das letzte Hochwasser war im Juni und nach 1-2 Monaten ist die natürlich Lebensdauer erreicht.

Allerdings zeigen die zwei Hochwasserwellen von fast 4,5 Metern der Donau im September, die in unserer Region in den südlichen Gemeinden Marchegg und Engelhartstetten Rückstau in der Au verursachen, dass man sehr auf der Hut und jederzeit einsatzbereit sein muss. Örtlich gab es sofort wieder kleinere Brutstätten mit Gelsenlarven, was zeigt, dass auch im September bei geeignetem Wetter durchaus noch Gefahr einer Gelsenplage besteht.

Zu Funktion und Nutzen der Gelsenfallen beachten Sie auch das obige Kapitel „Monitoring“.

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