Generalversammlung gegen Gelsen

Der Verein zur Biologischen Regulierung von Gelsen entlang Thaya und March stellte Mitte März die Weichen für eine weiterhin erfolgreiche Tätigkeit.

Vorstand Gelsenverein

Der neue Vorstand unseres Vereins

Der Projektleiter, der Hohenauer Bürgermeister Robert Freitag, wurde als Vorsitzender bestätigt. Ihm zur Seite steht weiterhin ein Vereinsvorstand, zusammengesetzt aus allen Bürgermeistern der Gemeinden entlang des Projektgebiets, bis auf Bernhardsthal und Weiden an der March.

Die letzten beiden Jahre, waren gute Jahre für die Menschen in den March-Thaya-Auen, weil die umfangreichen Regulierungsmaßnahmen erstmals gegriffen haben und dem Gelsenverein zugegebener Maßen auch die Witterung in die Karten gespielt hat. Nach den Schneemengen des heurigen Winters und den noch zu erwartenden Niederschlägen ist jedoch zu befürchten, dass es heuer ein gutes Jahr für die Plagegeister werden könnte.

Vorrangiges Ziel der vereinsangehörigen Bürgermeister ist deshalb ganz klar die in den letzten beiden Jahren gewonnene Lebensqualität beizubehalten. Der angestellte Experte, Diplombiologe Hans Jerrentrup, führte im Rahmen der Generalversammlung aus, dass ein Monitoring mit CO2 – Fallen belegt, die Zahl der Plagegeister durch die Regulierungsmaßnahmen, um das 20fache reduzieren zu können. Und es besteht noch weiteres Verbesserungspotential. Die Vorbereitungen für die kommende Gelsensaison sind aus diesem Grund schon voll im Gange.

Die Kartierung ist abgeschlossen und wird nun laufend verfeinert. Damit steht höchst professionell erarbeitetes Material in digitaler Form zur Verfügung, das mit Geo- und Höhendaten referenziert ist. Auch die technischen Voraussetzungen für den Einsatz dieser Daten im Helikopter und im Gelände wurden bereits geschaffen.

Die Regulierungspräparate mit dem Wirkstoff Bti für die Ausbringung durch die Bodentruppen, aber auch für etwaige Helikoptereinsätze, wurden in ausreichender Menge eingebunkert. Allen Projektgemeinden stehen hochwertige Ausbringungsgeräte für die Gelsenwehren, die vor den zu erwartenden Einsätzen noch geschult werden, zur Verfügung.

Die Hausaufgaben wären gemacht, allerdings „kommen wir nicht daran vorbei, auch die Bevölkerung immer mehr in das Projekt einzubinden.” fügt Bürgermeister Robert Freitag hinzu. Nicht nur die Bekämpfung der Hausgelsen stellt eine wichtige Säule für den Projekterfolg dar, sondern auch für die Gelsenwehren können nicht nur durch Bediensteten der Projektgemeinden aufgestellt werden.

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