Es ist soweit: Die Gelsensaison beginnt und unser „Gelsenhans“ ist wieder im Dienst!

Bei einer ersten Kontrolle in allen Gemeinden des Gelsenvereins konnte er die Wetterdaten und Abflußverhältnisse an March und Thaya auch im Feld bestätigen: es war ein sehr (extrem) trockener Winter und auch das Frühjahr bis dato ist sehr trocken. Es gibt bisher – außer an zwei kleinen Brutstätten im Drösinger Wald noch keine Gelsenlarven, und auch diese Bestände sind nicht relevant für die Regulierung. Immerhin gab es gleich eine bisher unentdeckte Gelsenart aus der Gruppe der Frühjahrsgelsen!

All das sollte uns aber nicht beruhigen – im Gegenteil – die Trockenheit birgt immense Gefahren für unser Gebiet bezüglich der Gelsen. Mehrere Tage Regen und auch in den Sutten auf den Feldern kann es auf Grund der hohen Temperaturen tagsüber zu Massenentwicklungen kommen und selbst ein kleineres Hochwasser kann in der Au zu zahlreichen Brutstätten führen.

Es gilt nun sofort daran zu gehen, rechtzeitig die Gelsenwehren zu aktivieren. Termine für Schulungen werden in Kürze bekannt geben. Auch für die Bevölkerung sind Infoveranstaltungen geplant.

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