Erster Einsatz der Gelsenwehr in Drösing

Erster Gelsenwehr-Einsatz 2013

Erster Gelsenwehr-Einsatz 2013

Trotz der bisher recht winterlichen Verhältnisse, entwickelten sich schon die ersten Massenpopulationen an Gelsenlarven.

In manchen Brutstätten in Drösing wurden schon bis zu 900 Larven pro Liter gezählt, weshalb dort sogar schon die “Gelsenwehr” aktiv wurde.

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Frühjahrsalarm: Die Gelsensaison hat begonnen!

Eine Schöpfprobe aus einer vor kurzem noch zugefrorenen Wasserstelle.

Eine beunruhigende Schöpfprobe aus einer vor kurzem noch zugefrorenen Wasserstelle.

Obwohl es in den letzten Tagen zum Teil noch recht winterlich war, hat die Gelsensaison schon begonnen: Selbst in teilweise zugefrorenen Tümpeln der March-Thaya-Auen entwickeln sich schon die ersten Massenpopulationen der Wald- oder Frühjahrsgelsen.

In einigen Brutstätten wurden schon bis zu 900 Larven pro Liter gezählt. Der Verein für biologische Gelsenregulierung aktiviert daher heuer früh die „Gelsenwehren“ der am Projekt teilnehmenden Gemeinden, um an Stellen mit besonders großen Larvenbeständen mit den biologischen Regulierungsmaßnahmen zu beginnen.

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Generalversammlung gegen Gelsen

Der Verein zur Biologischen Regulierung von Gelsen entlang Thaya und March stellte Mitte März die Weichen für eine weiterhin erfolgreiche Tätigkeit.

Vorstand Gelsenverein

Der neue Vorstand unseres Vereins

Der Projektleiter, der Hohenauer Bürgermeister Robert Freitag, wurde als Vorsitzender bestätigt. Ihm zur Seite steht weiterhin ein Vereinsvorstand, zusammengesetzt aus allen Bürgermeistern der Gemeinden entlang des Projektgebiets, bis auf Bernhardsthal und Weiden an der March.

Die letzten beiden Jahre, waren gute Jahre für die Menschen in den March-Thaya-Auen, weil die umfangreichen Regulierungsmaßnahmen erstmals gegriffen haben und dem Gelsenverein zugegebener Maßen auch die Witterung in die Karten gespielt hat. Nach den Schneemengen des heurigen Winters und den noch zu erwartenden Niederschlägen ist jedoch zu befürchten, dass es heuer ein gutes Jahr für die Plagegeister werden könnte.

Vorrangiges Ziel der vereinsangehörigen Bürgermeister ist deshalb ganz klar die in den letzten beiden Jahren gewonnene Lebensqualität beizubehalten. Der angestellte Experte, Diplombiologe Hans Jerrentrup, führte im Rahmen der Generalversammlung aus, dass ein Monitoring mit CO2 – Fallen belegt, die Zahl der Plagegeister durch die Regulierungsmaßnahmen, um das 20fache reduzieren zu können. Und es besteht noch weiteres Verbesserungspotential. Die Vorbereitungen für die kommende Gelsensaison sind aus diesem Grund schon voll im Gange.

Die Kartierung ist abgeschlossen und wird nun laufend verfeinert. Damit steht höchst professionell erarbeitetes Material in digitaler Form zur Verfügung, das mit Geo- und Höhendaten referenziert ist. Auch die technischen Voraussetzungen für den Einsatz dieser Daten im Helikopter und im Gelände wurden bereits geschaffen.

Die Regulierungspräparate mit dem Wirkstoff Bti für die Ausbringung durch die Bodentruppen, aber auch für etwaige Helikoptereinsätze, wurden in ausreichender Menge eingebunkert. Allen Projektgemeinden stehen hochwertige Ausbringungsgeräte für die Gelsenwehren, die vor den zu erwartenden Einsätzen noch geschult werden, zur Verfügung.

Die Hausaufgaben wären gemacht, allerdings „kommen wir nicht daran vorbei, auch die Bevölkerung immer mehr in das Projekt einzubinden.” fügt Bürgermeister Robert Freitag hinzu. Nicht nur die Bekämpfung der Hausgelsen stellt eine wichtige Säule für den Projekterfolg dar, sondern auch für die Gelsenwehren können nicht nur durch Bediensteten der Projektgemeinden aufgestellt werden.

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Gelsen-Monitoring des gesamten March-Thaya Gebietes auch im Herbst

CO2 Falle in Marchegg

CO2 Falle in Marchegg

Im Rahmen der Umwelt-Kontrollmaßnahmen wurden auch Ende September wieder im gesamten Gebiet der March Thaya Auen und den beteiligten Gemeinden Gelsenfallen ausgehängt um die Dichte und Arten der fliegenden Gelsen festzustellen. Das Ergebnis war weitgehend beruhigend – nur sehr wenige Gelsen fliegen noch in der Au und noch weniger in den Siedlungsgebieten der Gemeinden.

Der trockene Sommer und die konsequente Arbeit bei der Regulierung durch die Gelsenwehren haben dieses Jahr zu sehr guten Ergebnissen geführt. Auch ist die natürliche Lebensdauer der fliegenden Gelsen vorüber. Das letzte Hochwasser war im Juni und nach 1-2 Monaten ist die natürlich Lebensdauer erreicht.

Allerdings zeigen die zwei Hochwasserwellen von fast 4,5 Metern der Donau im September, die in unserer Region in den südlichen Gemeinden Marchegg und Engelhartstetten Rückstau in der Au verursachen, dass man sehr auf der Hut und jederzeit einsatzbereit sein muss. Örtlich gab es sofort wieder kleinere Brutstätten mit Gelsenlarven, was zeigt, dass auch im September bei geeignetem Wetter durchaus noch Gefahr einer Gelsenplage besteht.

Zu Funktion und Nutzen der Gelsenfallen beachten Sie auch das obige Kapitel „Monitoring“.

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Hausgelsenregulierung auch im September

Auch wenn es, wie im heurigen Sommer, wenig regnet, bleibt im Kanal Restwasser stehen, wo sich Gelsenlarven entwickeln können. Dank unseres Gelsenprojekts werden jedoch keine Gelsen daraus!

Auch wenn es, wie im heurigen Sommer, wenig regnet, bleibt im Kanal Restwasser stehen, wo sich Gelsenlarven entwickeln können. Dank unseres Gelsenprojekts werden jedoch keine Gelsen daraus!

Auch im September wurden die Maßnahmen fortgesetzt zur Kontrolle und Vernichtung der Hausgelsen in der Gemeinde Hohenau. Trotz allgemein geringer Niederschläge in den letzten Wochen wurden wiederum die Regenabflußschächte im gesamten Ortsbereich kontrolliert. Überall dort wo Restwasser angetroffen wurde,  haben unsere Gemeindearbeiter mit Rückenspritzen das biologische Mittel BTI eingesetzt.

Auch der Kellerberg hat immer noch einige Brutstätten zu „bieten“, da einige Kellerbesitzer leider immer noch nicht ausreichend sensibilisiert zu sein scheinen und Ihre Regentonnen unabgedeckt den Gelsen anbieten. Daher wurde auch hier BTI eingesetzt. Übrigens können die Bürgerinnen und Bürger noch immer auf dem Gemeindeamt kostenlos die entsprechenden „Culinex-Tabletten“ zu Regulierung der Hausgelsen erhalten und so selbst einen Beitrag leisten.

Noch eine Anmerkung zum Thema Hausgelsen: Auch die in einigen Gärten freundlicherweise den Vögeln angebotenen Tränken können Gelsenbrutstätten sein – schauen Sie mal nach und verwenden Sie gegebenenfalls die Tabletten oder erneuern Sie das Wasser mindestens einmal in der Woche!

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In der Au herrscht „Gelsen – Ruhe“

Unsere Gelsenwehr im Einsatz im Auwald

Unsere Gelsenwehr im Einsatz im Auwald

Der trockene Sommer und die erfolgreichen Einsätze der Gelsenwehren bescheren uns auch in der Au an March und Thaya unbeschwerte Aufenthalte. Lediglich in den beiden Gemeinden Marchegg und Engelhartstetten nahe der Mündung der March in die Donau gab es auch im Juli und August mehrere Einsätze der Gelsenwehren auf insgesamt mehr als 70 ha Fläche, da durch den Rückstau der Donau größere Auflächen überschwemmt waren. Erfreulich ist, dass auch hier heuer die Gelsen sehr gut kontrolliert wurden und die Plagegeister auf eine sehr geringes Maß reduziert werden konnten.

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Hausgelsenerfassung im Hohenauer Kanalsystem

Hausgelsen können sich im Siedlungsgebiet überall entwicklen, auch im Kanal!

Hausgelsen können sich im Siedlungsgebiet überall entwicklen, auch im Kanal!

Eine erste systematische Erfassung der  Hausgelsen im Kanalsystem (Regenablaufgulis in den Straßen der Stadt) Anfang Juli ergab, dass sich leider auch hier – wenn stehendes Wasser in den Absetzbecken bestehen bleiben  – viele Hausgelsen entwickeln. Es wurde daher beschlossen in regelmäßigen Abständen durch Gemeindeangestellte mit Rückenspritzen gegen die nächtlichen Plagegeister vorzugehen. Aber auch alle Bürger sollten jetzt im Sommer darauf achten, dass in den Gärten, Vorgärten und Schuppen – auch am Kellerberg – keine offenen Wasserbehälter stehen, da sich auch dort sofort ausreichende Mengen an Hausgelsen entwickeln können. Ein offenes Regenfass oder alter Autoreifen mit Wasser reichen schon für eine ganze Nachbarschaft!

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Gelsen-Regulierungen nach Hochwasser

Die Donau staut sich im Bereich der unteren Marchauen zurück und bildet Gelsenbrutstätten

Die Donau staut sich im Bereich der unteren Marchauen zurück und bildet Gelsenbrutstätten

In einem insgesamt sehr trockenen ersten Halbjahr 2012 gab es im März zwei Hochwasserwellen auf der March, die auf Grund der Jahreszeit nur zu vereinzelten und lokalen Gelsenaufkommen führten. Da diese sogenannten „Frühjahrsgelsen“ nicht oder wenig wandern, wurden keine Regulierungsmaßnahmen durchgeführt.

Am 14. Juni 2012 gab es ein kleines Hochwasser an der March (mit 3,51 m Pegel Hohenau) und Thaya. Hier kam es zu einigen überschwemmten Flächen mit massiver Gelsenlarvenentwicklung. Unsere Gelsenwehren waren daher am 18. Juni dort im Einsatz und haben sehr erfolgreich eingegriffen.

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Hubschrauber einsatzbereit

Kallibrierung des Helikopters

Kallibrierung des Helikopters

Endlich ist es soweit: Nach vielen technischen, organisatorischen und praktischen Vorbereitungen ist es soweit, die Hubschrauberfirma Hubifly ist einsatzbereit um im Ernstfall bei größeren Hochwassern unsere Regulationsmaßnahmen tatkräftig zu unterstützen. Es war ein langer Weg hierhin, der viele behördliche Genehmigungen und technische Auflagen erfüllen musste. Auch haben die Gemeinden tief in das gemeinsame „Portmonee“ greifen müssen, um die Ausrüstung für derartige Einsätze, die es bisher in Österreich nicht gegeben hat, anzuschaffen.

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Naturverträglichkeitsprüfung abgeschlossen

Auf Initiative des WWF hat sich die Umweltanwaltschaft in das bewilligte Projekt der Gelsenregulierung mittels Bti in den March-Thaya-Auen eingeschaltet. Mit der „Rute im Fenster“ , dass die Umweltanwaltschaft die Naturverträglichkeitsprüfung durch ein Feststellungsverfahren ohnehin erwirkt, wurde die Naturverträglichkeitsprüfung von uns aus beantragt, um endlich Rechtssicherheit für das Projekt zu erlangen. Weiterlesen

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