Wie die bisherigen Ergebnisse der AGES für das West-Nil Virus Monitoring (nähere Information auf der Homepage der AGES: https://www.ages.at/mensch/krankheit/krankheitserreger-von-a-bis-z/west-nil-virus?sw) zeigen, konnten in jedem dieser Monate mehr Gelsen gefangen werden als in den selben Monaten des Vorjahres.
Da es sich hauptsächlich um typische Arten der urbanen Gebiete handelte, war dies nicht weiter verwunderlich, trotz der Rekord – Trockenheit (https://orf.at/stories/3439397/) die in den letzten Monaten in ganz Österreich herrschte.
Der Gelsenverein stellt auch CO 2 – Fallen für diese Projekt an 4 Standorten auf. Darunter ist Hohenau an der March, Angern an der March, Marchegg und Schlosshof.
Der Großteil der gefangenen Gelsen zählt zu den sogenannten „Hausgelsen“, doch die zweithäufigste Art war ab der Kalenderwoche 28 bereits die Tigermücke, die auch in Österreich in manchen Gebieten (Wien, Graz, Linz) bereits etablierte Populationen aufweist.
In den Fallen entlang der March (Hohenau, Angern, Marchegg, Schlosshof) waren bisher keine Tigermücken gefunden worden. Hauptsächlich wurden darin die typischen Hausgelsenarten gefangen.
Heuer war Angern unter den 3 Fallen mit den meisten Gelsen (alles Hausgelsen) im Monat Juli.
Hier möchte ich daran erinnern, dass genau diese Arten das West-Nil-Virus übertragen können und diese durch den Menschen und seine Nachsichtigkeit gefördert werden. Siehe unten, welche Maßnahmen eingehalten werden sollten um die Hausgelsen bzw. auch die Tigermücken nicht im eigenen Garten zu züchten!
Erfreulich ist, dass bisher alle gefangenen Gelsen negativ auf das West-Nil-Virus getestet wurden. Doch es wurden 4 Krankheitsfälle beim Menschen, 3 bei Pferden und 9 bei Vögeln in Österreich nachgewiesen. Europaweit wurden bereits über 1000 WNV-Fälle beim Menschen gemeldet. Mit der Epimap der AGES kann sich jeder über die aktuelle Situation in ganz Europa informieren, mittels folgenden link:
https://www.ages.at/tier/tiergesundheit/epimap-interaktive-tierseuchenkarten
Anleitung zur Bedienung entnehmen Sie dem Video der AGES: