Ovitrap monitoring of alien mosquito species in Austria 2024 by AGES (Austrian Agency for Health and Food Safety GmbH)
Laut eines Forscherteams gibt es bereits 45 krankheitsübertragende Gelsenarten, die in Regionen eingeschleppt wurden, in denen sie ursprünglich nicht vorkamen. Haupttreiber an der Verschleppung ist der weltweite Handel mit Autoreifen und Wasserpflanzen, heißt es in dem Artikel in der Presse; siehe folgenden Link dazu:
Die AGES führt jedes Jahr Artbestimmung von einer Vielzahl an Gelsen-Eiern durch und verfasst dazu einen Jahresbericht. Dadurch lassen sich leicht eingeschleppte Arten finden, die sich bereits fortpflanzen.
Zur Information: Ovitraps sind Eiablagefallen (siehe Jahresbericht)
Die Lokalisation SLH (Schlosshof, Gemeinde Engelhartstetten) liegt im Weinviertel, Niederösterreich, hier konnten auch vergangenes Jahr (2025) so wie schon im Jahr 2023 Aedes japonicus (Japanische Buschmücke) nachgewiesen werden.
Tabelle 1: Anzahl der Gelseneiner pro Standort im Jahr 2025
| Art | Anzahl Eier Standort Markthof | Anzahl Eier Standort Schlosshof |
| Aedes albopictus; Tigermücke | 1 | 5 |
| Aedes japonicus; Japanische Buschmücke | 0 | 104 |
| Aedes koreicus; Koreanische Buschmücke | 0 | 0 |
| Aedes geniculatus; Weißknie-Spitzstechmücke | 935 | 79 |
| Summen | 936 | 188 |